Der günstigste Prepaid-Anbieter

Foto: New York Times on iPhone 3GS von Robert Scoble

Die meisten Deutschen besitzen ein Handy, viele von ihnen haben einen Daten-Tarif, doch fast keiner weiß, wie viel sie eigentlich für was bezahlen. Der Dschungel der deutschen Mobilfunk-Anbieter wird immer undurchsichtiger. Um eventuellen Preisfallen zu entgehen, setzen einige Menschen wieder vermehrt auf Prepaid-Karten. Dies gilt insbesondere für die Sommermonate, wenn das Handy mit ins Ausland genommen wird. Viele Menschen sind der Meinung, dass sich so die Kosten besser kontrollieren lassen.

Das mag teilweise zwar der Fall sein, doch auch hier gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten Tarifoptionen. Die Frage nach dem günstigsten Anbieter lässt sich nur schwer beantworten. Denn wie viel letztlich bezahlt wird, richtet sich stark nach dem individuellen Telefonverhalten. Insofern ist es wichtig, sich vor der Wahl eines Handanbieters verschieden Optionen anzuschauen und die zu wählen, die dem eigene Telefonverhalten am meisten entgegen kommt. Entscheidende Fragen sind unter anderem, wie viel Guthaben monatlich maximal genutzt werden soll, ob mehr SMS geschrieben oder eher telefoniert wird, ob bestimmte Netze häufiger angerufen werden als andere, ob häufig ins Ausland telefoniert wird und ob das Handy auch per Homezone als Festnetzanschluss dienen soll.

Im Internet vergleichen lohnt sich
Sind diese Fragen einmal beantwortet, sollte ein Tarifvergleich im Internet gemacht werden. Im Netz gibt es verschieden Seiten, die einen Tarifvergleich ermöglichen und die über die unterschiedlichen Angebote der einzelnen Prepaid-Anbieter informieren. Gleichzeitig kann sich hier schlau gemacht werden, welche Kosten anfallen, wenn das Gerät im Ausland zum Einsatz kommt. Das Gute an Prepaid-Tarifen ist, dass auf weniger Details geachtet werden muss als bei Vertragshandys. So fallen Mindestlaufzeit, Anschluss- und Grundgebühr sowie Kündigunsfrist weg.